Perosa Argentina

Im Herzen des Chisone-Tals, wo der Germanasca aus seinem Seitental in den Wildbach Chisone fließt, stellte der mittelalterliche Ort Perosa lange Zeit die Grenze zwischen Dauphiné und den Savoyerländereien dar, geschützt zuerst von der Burg auf dem Hügel, dann von der Festung Bec Dauphin, von der noch die Ruinen zur über die Zugangsstraße wachen.

Perosa ist der wahre Hauptort des Tals. Im 19. Jahrhundert Sitz von Textilfabriken, ist es heute ein Dienstleistungszentrum, in dem sich das einzige Schwimmbad des Tals und die Büros der Berggemeinschaft befinden. Im Parco Gay sind die alten Luftschutzkeller erhalten, im Pavillon des italienischen Partisanenverbands ANPI ist eine Dauerausstellung über die Resistenza zu sehen.

In der barocken Pfarrkirche San Genesio auf dem Hügel bestätigen die Skulpturen von Augusto Rungaldier seine geschichtliche Bedeutung innerhalb einer so reizvollen Umgebung, die der Schriftsteller Edmondo De Amicis 1884 wie folgt beschrieb: ¡´und plötzlich eine weite Mulde, umgeben von kühnen Felsen und üppigen Feldern, belebt von Werkstätten, Gärten und Villen, in dem Perosa weiß schimmert und Rauch aufsteigt¡ª. Der Name stammt wörtlich von "pietrosa" (steinig) ab, wegen der Steinbrüche in diesem Gebiet, in dem früher sogar einmal Silber abgebaut wurde.

Texte und Fotos von www.montagnedoc.it

 
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