Pragelato
Pragelato ist der antike Hauptort des Chisone-Tals sowie des dortigen Escarton und heute ein großes Dienstleistungszentrum für den Tourismus ganz in der Nähe der Via Lattea. Der Ort ist für Abfahrtslauf, Skilanglauf, Eislauf, aber auch für Bergwanderungen im Sommer perfekt ausgerüstet, wobei seine Größe die touristische Entwicklung mit dem Umweltschutz zu vereinen vermocht hat: Für sich sprechen die wunderbaren Beispiele traditioneller okzitanischer Kultur in den Bergdörfern Troncea, Laval und Seytes im zauberhaften Naturpark Val Troncea. Die Landschaft wird von grünen Seitentälern, großen Bergen, außergewöhnlich reicher Fauna und Flora sowie interessanten Spuren der früheren Gewerbe, z.B. den Minen von Bet, beherrscht.
Das antike "Pradzalà", das seinen Namen dem strengen Klima in den Wintermonaten verdankt, bietet neben den jüngeren touristischen Einrichtungen Winkel unberührter Schönheit. Sehenswert sind die vielen Sonnenuhren von dem fahrenden Künstler Giovanni Francesco Zarbula, ein Gemälde von Gabriele Dufur im Hauptort Ruà und zahlreiche mehreckige Brunnen, in die Frankreichs Lilien eingemeißelt sind.
Mit seiner Lage in der Mitte des weiten Beckens, das rechts von der Mündung des Val Troncea und dem bewaldeten Berg Albergian und auf der linken Seite von den bis zum Assietta aufsteigenden Wäldern geprägt ist, bietet Pragelato seinen Gästen die natürlichsten Produkte der alpinen Landwirtschaft wie Honig und Marmelade sowie die berühmten Kräuterliköre wie Genepy. Interessant ist auch das Volkskundemuseum über die Alpenbevölkerung.
Texte und Fotos von www.montagnedoc.it
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